The Prosecution - Words With Destiny

Autor Super User
Wed 11 Nov 15
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Sehr trügerisch langsam beginnt der erste von 12 Songs auf der neuen Scheibe der achtköpfigen Prosecution aus Regensburg. Aber nach wenigen Sekunden wird der Gehörgang eines Besseren belehrt, wenn die Gitarren lospreschen, die Bläser schrillen und die raue Stimme losbrüllt.

 

Hier geht der Punk-Rock ab, so die erste, richtige Analyse. Dass die Bläser und ein hämmernder Offbeat auf Ska-Einflüsse verweisen, ist schon fast zu vernachlässigen. Nach „At The Edge Of The Endˮ aus 2013 folgte im Februar diesen Jahres „Words With Destinyˮ. Was die „Anklägerˮ hier abliefern ist die dritte Scheibe der Band, die bereits seit 2002 dem Punk-Rock verschrieben ist. Beim aktuellen Album wurde Chris Barker von den amerikanischen Anti-Flag gewonnen, um die ohnehin starke Stimme weiter zu unterstützen. Neben den charakteristischen Punk-, Rock- und Ska-Elementen sind auch deftige Metal-Riffs zu hören. Insgesamt ein sehr frisches, spritziges, rasantes und abwechslungsreiches Album, was es in sich hat und richtig Spaß macht. Inhaltlich bleiben die englischen Texte gewohnt politisch, angriffig und immer ohne einem Blatt vor dem Mund.

 

Die sozialkritischen Songs kommen von Herzen und dies hört und spürt der Punk-Rock-Fan. Nach Langem noch mal eine Ska-Punk-Produktion, die Lust auf mehr macht. Daumen hoch!

 

DerDUDE

 

 

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