Yellow Cap - Pleasure

Autor Super User
Fri 6 Nov 15
/ 5
N/A





 

 

 

 

 

 

Swingender Uptempo-Fun-Ska mit etwas Reggaeeinflüssen trifft es bei dieser Neuerscheinung wohl am besten, was die neun Mannen aus Görlitz im Januar an den Start brachten. Dass beim ersten Hören die musikalischen Neurotransmitter sofort auf die The Busters und Yellow Umbrella anschlagen ist nicht ganz zufällig. Und wenn dann bei dem ein oder anderen Song die coole Stimme etwas an Robert Hingley von den Toasters erinnert, ist die verfluchte Todsünde der Bandvergleiche rund und abgeschlossen. 'tschuldigung. Beim Song "Take A Cab" oder "Rita" lege ich jeden vermeintlichen Kenner rein, der den amerikanischen Großmeister fälschlicherweise erkennen würde.

 

Mit diesem fünften Album, welches satte zwölf Songs und zwei Bonustracks beinhaltet, gelingt der Combo eine feine, runde Sache, die auch immer wieder kleine und große Überraschungen bereithält. So gibt Dr. Ring Ding bei "Take A Cab" sein Gastspiel wie auch einige Songs durch geschmeidige Background-Sängerinnen perfektioniert werden. Während die übrigen Lieder in englischer Sprache getextet wurden, so gibt es zwei in deutscher Variante "Hätte, Hätte" und "Am Strand". Manche surprises sind dann gewöhnungsbedürftiger.

 

Schön wiederum sind die Bonustracks mit einer Neuinterpretation vom Song "Gabriela" auf portugisisch, wohl ein Reflex auf die brasilianischen Tourerlebnisse, und ein sozialengagierter Song namens "Schön Daneben". Nicht krachend, eher mit feinen Nuancen, nicht reisserisch, eher mit pfiffigen Ideen überzeugt das neuste Album, was ich hiermit auch jedem 2-Tone- und Ska-Pop-Fan ans Herz legen möchte.

 

DerDUDE

 

 

Leser- und Hörerkommentare:

 

 

 

Kommentare sind im Moment deaktiviert.

Reviewed using Simple Review